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Jack Slaughter

Folgen insgesamt: 20
Spieldauer: Ø 1:02:23
Wertung: Ø 85,55%

Jack Slaughter - (1) Tochter des Lichts

Cover: Tochter des Lichts
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
General Custer Detlef Bierstedt
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Lucy Lucifer Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Ms. Albright Regina Lemnitz
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
(1) Tochter des Lichts
Erschienen: 2008
Dauer: 1:06:39

Im sonnigen Städtchen Jacksonville erwacht das unsagbar Böse. Waffenfreak und Hobbytaucher Jack Slaughter wird dazu berufen, sich auf einen heiligen Feldzug gegen die Finsternis zu begeben. Wird Jack es schaffen gegen Dämonen, Monster, Zombies und Vampire zu bestehen? Und warum soll ausgerechnet er die Tochter des Lichts sein? Fragen über Fragen ... Doch das grauenhafte Schicksal nimmt bereits seinen Lauf!

Mein Kommentar: Wie es sich für einen Serienerstling gehört, werden alle wichtigen Figuren und ihre wichtigsten Charaktereigenschaften vorgestellt. Ganz besonders auf Professor Doom legt man großes Augen... - äh, Ohrenmerk, weil er für den roten Faden der Serie unerlässlich ist. Schliesslich ist er der Oberbösewicht. Eigentlich ist Mr. Mangrove nämlich ein ganz normaler Mensch, der an der Universität Forschungen betreibt. Sein Bestreben? Och, er will einfach nur der Welt beweisen, dass es Dämonen wirklich gibt.

Dies wünscht er sich sooo sehr, dass er sogar dem Teufel seine Seele dafür verkaufen würde. Dieser erscheint prompt, lässt sich Mangroves Seele zusichern, und... *zack* ...wird er zu Professor Doom, dem größten aller Dämonen. Der Meister der Hölle aber will Doom hintergehen, weil er nur Mangroves Seele wollte, aber kein Interesse daran hegt, dass die Menschheit von der Existenz des Bösen weiss. Da bei Mangrove aber so einiges schief gelaufen ist - Forschungsgelder werden nicht mehr genehmigt, seine Lebenswerk ist somit zerstört, und sein Bruder hat sich vor kurzem selbst erhängt, sein Lieblingsdelphin Flopper ist vor wenigen Minuten umgekommen... - ist Doom nun viel mehr daran interessiert, Rache zu nehmen. Rache an allen, die ihm und seinem Bruder des Leben erschwerten. Doch er weiss nicht, wie er das machen soll - er ist zwar ein Dämon, hat aber keine Ahnung, wie er seine neuen Kräfte nutzen kann.

Ich denke, ich halte hier mal den Plot an, und komme zum Kern! ;) Es wird zwar viel erklärt, und deshalb passiert keinerlei Action, aber die Dialoge und die geschilderten Hintergründe für die Entstehung sind so genial schräg gemacht, dass es viel Grinse- und Schmunzelmomente gibt. Beispielsweise, wenn Mangrove seinem besten Studenten erklärt, dass er ihn überhaupt nicht leiden kann, weil er so ein unsagbarer Schleimer sei, aber seine letzte Arbeit war wieder mal so gut, dass er sich gewzungen sähe, ihm erneut eine Eins mit Sternchen zu geben... Es sind also die vielen (manchmal leicht subtilen) Details und kleinen Spitzen am Rande, die die Dialoge so aufwerten und unterhaltend machen.

Interessant ist auch, dass das Hörspiel wie eine Geschichte wirkt, die in einzelne Akte aufgeteilt zu sein scheint, weil nach jeder Szene eine kleine Pause einsetzt - auch das nimmt etwas den Fluss aus dem Geschehen, wenn man "Jack Slaughter" mit anderen Serien vergleicht. Doch für eine Pilotfolge widerum ist das sehr gut, denn so kann man besser verfolgen, welche Figur man in welche Schublade zu stecken hat, was für die späterern Folgen sehr wichtig ist.

Die Produktion ist erste Sahne, und die Besetzung ist es ebenfalls: Simon Jäger, Regina Lemnitz, Till Hagen, Dieter Klebsch, Arianne Borbach, Detlef Bierstedt, Lutz Mackensy, Gisela Fritsch... Na, muss ich noch mehr Namen nennen? ;) Zugegeben, die Interpretationen der Rollen sind minimal affektiert gespielt, was zunächst etwas merkwürdig wirkt, aber voll beabsichtigt ist, um den Comedy-Sitcom-Charakter zu unterstreichen. Allerdings ist dieser Stil auch perfekt für eine solche Serie, die lieber gerade heraus "lustig" ist, statt unfreiwillig komisch, wie so manche andere vermeintlich Horror-Grusel-Serie.

Für diesen gelungenen Einstieg vergebe ich sehr gern eine 80%-Wertung, bitte aber noch um das Weglassen der, wenn auch sehr spärlich eingesetzten, Auf-Nummer-Sicher-Lacher - denn Gags kommen einfach besser, wenn sie sich nicht dem Mainstream anbiedern.


Meine Wertung: 80%

Jack Slaughter - (2) Professor Dooms Erwachen

Cover: Professor Dooms Erwachen
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dolores Anderson Ulrike Möckel
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Piet Michael Pan
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Zoran Lovari Tilo Schmitz
(2) Professor Dooms Erwachen
Erschienen: 2008
Dauer: 1:05:06

Professor Doom brütet in einem geheimen Laboratorium über seinen dunklen Vernichtungsplänen. Er will blutige Rache für all das, was ihm angetan wurde! Kann Freizeit-Dämonenjäger Jack Slaughter seinen neuen Feind Doom überhaupt besiegen? Mit Hilfe von seinen Freunden stellt sich Jack einem unfairen Kampf gegen Professor Doom, bei dem einer der beiden Duellanten restlos von der Bildfläche verschwindet!

Mein Kommentar: Folge 2 macht exakt dort weiter, wo (1) Tochter des Lichts aufhört. Was wohl nicht von ungefähr kommt, denn die (1) Tochter des Lichts und 2 erschienen zeitgleich auf dem Markt, und ausserdem gibt es soviele Dinge zu schildern, dass man dafür eigentlich doppelte Spielzeit braucht. ;) Das heisst, theoretisch hätte man (1) Tochter des Lichts und Folge 2 einfach als Doppel-CD veröffentlichen können, um besser zu verdeutlichen, dass Folge 2 nicht einfach nur eine weitere Geschichte darstellt, denn auch in Folge 2 passiert noch sehr viel, was eigentlich die Serie erst so richtig vorbereitet.

So äussert sich zum Beispiel Jacks Großmutter im Traum ausführlicher, wieso er die Tochter des Lichts ist, warum seine stärkste Waffe eine Barbie-Puppe sein soll, und soweiter... Auch lernen Jack und Tony endlich Kim kennen - die sehr intelligente und emanzipierte Frau mit Doktorat, die aber gerade als Bikinimodel jobbt; was ihre Figur auch zweifelsfrei zulässt. So finden die drei Kämpfer für das Gute endlich zusammen: Jack als Tochter des Lichts, Tony als sein Sidekick und bester Freund, und Kim als Fachfrau für das Parapsychologische.

Kurzum: Folge 2 ist nichts anderes als "(1) Tochter des Lichts, Teil 2"; weshalb ich erneut 80% vergebe, denn die Produktion entspricht zu 100% der von (1) Tochter des Lichts...


Meine Wertung: 80%

Jack Slaughter - (3) Das Tor zur Hölle

Cover: Das Tor zur Hölle
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
General Custer Detlef Bierstedt
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
(3) Das Tor zur Hölle
Erschienen: 2009
Dauer: 1:05:45

Ein verbotenes Buch offenbart Professor Doom den geheimen Standort vom Tor zur Hölle. Dort soll das Instrument für Dooms magische Macht liegen. Aber ein unüberwindbares Siegel versperrt den Durchgang. Nur die Tochter des Lichts ist in der Lage das Tor zu öffnen. Dämonenjäger Jack Slaughter passiert leider ein fataler Fehler, der Parapsychologin Dr. Kim Novak fast das süße und unschuldige Leben kostet...

Mein Kommentar: Das Tor zur Hölle - dahinter verbirgt sich HASS. Professor Doom will HASS haben, um seine Macht auszuloten und die Menschheit zu knechten. Jack Slaughter will dies verhindern... Die alternativ lebende Geburtshelferin White Silk spielt dabei eine zentrale Rolle, und beschwört sogar die Macht der Homöopathie herbei... Leider gelingt es Doom dennoch, HASS zu ergattern und er testet seine Macht aus, indem er zum warm werden erstmal Wasser in Kaffee verwandelt - der ist zwar nicht sonderlich gut gelungen, aber immerhin ist es Kaffee. ;)

Was hier so wahnsinnig bescheuert klingt, ist es auch! ;) Aber auf eine sehr positive Weise, denn der Plot selbst ist sehr logisch und nachvollziehbar, nur sind eben diverse Umstände etwas verquer und manchmal äusserst unkonventionell, was den Charme aber auch erst ausmacht - man sollte auch bei dieser Folge keinen flachen Slaptisck erwarten, sondern eine erstzunehmende Produktion mit hervorragenden Leuten hinter'm Mikro und tollem Soundtrack. Lediglich diverse Dialoge und Begebenheiten sind gewollt - und gekonnt! - humoristisch unterlegt - siehe z.B. die Verwandlung von Wasser in durchschnittlichen Kaffee.

Ich bereue ein wenig, dass ich bereits mit den Folgen (5) Am Ende der Welt und (6) Im Land der Vampire in diese Serie einstieg, statt mit den Folgen (1) Tochter des Lichts und (2) Professor Dooms Erwachen, denn im Nachhinein wirken diese Folgen anders, wenn man die Vorgeschichten kennt und sich zunächst mit dem Humor der Serie etwas vertraut machen kann. Denn Folge 3 erhält von mir ohne Zögern oder Zaudern eine sehr gute 89%-Wertung; was ich den Leuten hinter dem Projekt ja bei den Folgen (5) Am Ende der Welt und (6) Im Land der Vampire wünschte und erklärte, das Potenzial sei durchaus vorhanden. Folge 3 zeigt das Potenzial eindrucksvoll. KAUFEN - aber zuerst die Folgen (1) Tochter des Lichts und (2) Professor Dooms Erwachen hören! ;)

Einziger wirklicher Kritikpunkt: Die "kommerziellen Gags". Wie z.B. Kim, als sie Jack fragt, ob sie fett aussähe, weil White Silk meint, die käme bestimmt wegen einer Schwangerschaft zu ihr. Gott sei Dank sind dieserlei Dinge aber äusserst rar gesäht und fallen auch nicht aus dem Rahmen.


Meine Wertung: 89%

Jack Slaughter - (4) Virus in Jacksonville

Cover: Virus in Jacksonville
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Mr. Strangler Udo Schenk
Ms. Albright Regina Lemnitz
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Tony Bishop David Nathan
(4) Virus in Jacksonville
Erschienen: 2009
Dauer: 1:03:35

Ein heimtückisches Virus legt ganz Jacksonville lahm, und fordert sogar ein erstes Todesopfer. Doch die Seele von Mr. Strangler hat keine Lust in Frieden zu ruhen. Als machtvoller Zombie lässt er die Leichen seiner Verbündeten auferstehen. Kann Jack Slaughter, der Erzfeind der Dämonen, es schaffen die Horde der stinkenden Kadaver aufzuhalten? Oder soll er doch lieber feige um sein erbärmliches Leben rennen?

Mein Kommentar: Jack verschuldet ungewollt und unwissend den Tod eines Mannes vom Finanzamt. Durch einen Zufall hat aber auch Professor Doom mit eben jenem Mann einen kleinen Konflikt, den Doom auf seine Weise löst: Er verflucht den Steuerfahnder zur ewigen Schlaflosigkeit. Was passiert also, wenn man einen toten Staatsdiener auf ewig wach hält? Genau: Er wird ein Beamtenzombie, der spürt, wer jemals das Finanzamt betrogen hat - und sei es nur um wenige Cent...

Wieder gelingt es den Leuten vom Skript, vom Mischpult und denen an den Mikrofonen, eine gute Prise Humor in das Horrorgenre zu bringen, ohne dabei aber jemals albern, kitschig oder erzwungen lustig zu wirken, oder die Zuhörer/innen zu nötigen, sich total kaputt zu lachen; soll heissen, dass auch beim "Virus in Jacksonville" wieder die Komik optimal dosiert wurde.

Ich wünsche mir nur, dass die Storyline ein klein wenig mehr Action bietet, liebe Macher und Macherinnen! :) Und den Käufern und Käuferinnen empfehle ich, mal hinein zu hören, was meine 87%-Wertung belegen soll.


Meine Wertung: 87%

Jack Slaughter - (5) Am Ende der Welt

Cover: Am Ende der Welt
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Chuck Novak Tobias Kluckert
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Frogi Oaktree Santiago Ziesmer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Oktavian Brasov Marcel Collé
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Reverend Black Hasso Zorn
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Tracy Santiago Christin Marquitan
(5) Am Ende der Welt
Erschienen: 2009
Dauer: 1:01:31

Professor Doom nutzt seine grausame Zauberkraft, um Hobby-Dämonenjäger Jack Slaughter mit einem Fluch zu belegen. Die gesamte Menschheit ist auf einmal hinter Jack Slaughter her. Unter großen Anstrengungen entkommt die Tochter des Lichts seinen besessenen Verfolgern. Doch als sich auch seine eigenen Freunde gegen ihn stellen, scheint es keinen Ausweg mehr zu geben. Wie wird es Jack gelingen, nicht mit Haut und Haaren vernascht zu werden?

Mein Kommentar: Ich hatte schon viel über diese Serie gehört, und war sehr gespannt darauf. Jetzt ist "Am Ende der Welt" also meine erste Jack-Slaughter-Folge, und die Sprecherliste liest sich wie ein Who-is-who des Ohrenkinos: Till Hagen, Simon Jäger, Klaus-Dieter Klebsch, Arianne Borbach, Gisela Fritsch, Santiago Ziesmer... und so geht es ewig weiter! ;) Es fällt natürlich auf, dass diese Leute ihr Handwerk hervorragend verstehen, sie allerdings ihre Rollen etwas merkwürdig distanziert interpretieren...

Aber das ist ja auch durchaus gewollt, denn "Jack Slaughter" versteht sich als eine Art Horror-Comedy-Hörspielserie, will also selbst nicht so ganz ernst genommen werden. Schon das Intro lässt das deutlich werden, wenn der Erzähler sagt: "Begleiten wir die Tochter des Lichts auf seinem Weg". Sogar die Dialoge sind meistens ziemlich gut - vom Comedy-Standpunkt aus betrachtet! -, manchmal allerdings etwas zuuu klamaukig und flach. Die Handlung der Story wird auch gut vermittelt, hat aber einen leichten Anstrich von "Zusammengeklebt", weil die einzelnen Szenen nicht immer wie ein Ganzes daher kommen, sondern stellenweise wie ein Hörspiel, das aus diversen einzelnen Akten besteht.

Mein Eindruck ist auf jeden Fall positiv. "Jack Slaughter" ist lustig, aber nicht Slapstick, und "Jack Slaughter" ist etwas schrullig, aber nicht freakig-abgedreht. Es mangelt lediglich etwas an Spannung und einem etwas strafferen Skript. Die Länge von gut 60 Minuten finde ich nämlich eigentlich optimal, aber es gibt immer mal wieder kleine Hänger, in denen mehr Action wünschenswert wäre.

Kurz: Die Produktion ist hervorragend, der Soundtrack - gerade im Intro! - ist klasse, und die Mischung von Lachen und Storyline finde ich super dosiert. Lediglich etwas mehr Action und etwas weniger Klamauk wäre durchaus angebracht. Definitiv ein Kauf wert, allerdings noch davon entfernt, ein Klassiker zu sein. Hoffen wir, dass die Produzenten und die Dialogschreiber das noch in den Griff kriegen, denn man schmeckt das Potenzial dieser Serie förmlich, wenn die CD im Player rotiert... 75% 88%!

PS: BITTE BEACHTEN: ICH HÖRTE DIESE JS-FOLGE DAMALS ALS MEINE ERSTE JS-FOLGE. ICH KANNTE DIE SERIE ZUVOR NOCH NICHT, DIE FIGUREN UND DER HUMOR WIRKTEN AUF MICH ANDERS ALS HEUTE! HEUTE WÄRE MEINE KRITIK EINE ETWAS ANDERE! ICH WOLLTE ABER AUCH NICHT MEINE EIGENE, DAMALIGE MEINUNG ZENSIEREN, SCHON, UM ZU ZEIGEN, WIE SICH DIE MEINUNGEN UND ANSICHTEN ÄNDERN KÖNNEN, WENN MAN MIT EINER SERIE "WARM GEWORDEN" IST! :) DESHALB IST DIE KRITIK UNVERÄNDERT, SONDERN ES WURDEN LEDIGLICH EINIGE PASSAGEN ALS DURCHGESTRICHEN MARKIERT, DAFÜR IST ABER DIE PROZENT-WERTUNG ERHÖHT WORDEN! UND NEIN, NIEMAND, AUCH NICHT DAS LABEL, BAT MICH UM ODER DRÄNGTE MICH ZU EINER MEINUNGS-ÄNDERUNG! ;)


Meine Wertung: 88%

Jack Slaughter - (6) Im Land der Vampire

Cover: Im Land der Vampire
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Chuck Novak Tobias Kluckert
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Murphy Stefan Staudinger
Oktavian Brasov Marcel Collé
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Reverend Black Hasso Zorn
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Victoria Osborne Marianne Groß
(6) Im Land der Vampire
Erschienen: 2009
Dauer: 1:02:55

Etwas unvorstellbar Böses taucht plötzlich in Jacksonville auf. Der alte Feind wandelt abermals auf Gottes Erden. Die Todesfälle häufen sich und das Unheil breitet sich aus. Freizeit-Dämonenjäger Jack Slaughter und seine tollkühnen Mitstreiter stellen sich dem Kampf gegen den gefährlichsten Vampir der Welt. Denn selbst Sonnenlicht und Weihwasser können dem durstigen Blutsauger nichts anhaben. Wie kann man den gierigen Untoten bloß vernichten?

Mein Kommentar: Und hier haben wir Folge 6 von "Jack Slaughter - Tochter des Lichts"! Die Produktion ist wie zuvor über jeden Zweifel erhaben, die Sprecher und Sprecherinnen wie zuvor eine Gehörmuschelfreude, und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Die Idee für die Story finde ich allerdings besonders originell: Professor Dooms Kaffeevorrat geht zur Neige, doch da klopft auch schon der Kaffeebote und liefert den köstlich-braunen Saft, damit Professor Dooms Laune wieder steigt. Doom schlürft einen Schluck, findet das Zeug aber nicht sonderlich schmackhaft, und streitet sich dann mit dem Boten über die Qualität des Kaffees. Als es Doom dann aber zu bunt wird, verzaubert er den Boten in einen koffeinsüchtigen Vampir, der zukünftig Menschen mit besonders hohem Kaffeekonsum als Nahrungsquelle bevorzugt - natürlich muss Jack Slaughter sofort an die Arbeit, um dem Koffeinfreak den Garaus zu machen...

Leider aber gibt auch hier wieder ein paar kleinere Längen, die durch etwas mehr Action und etwas weniger Auf-Nummer-sicher-Gags leicht wieder wett gemacht werden könnten.

Deshalb kann ich auch "Im Land der Vampire" nicht in den Hörspielolymp einziehen lassen, aber ich bin mir sehr sicher, dass das in spätestens 4-6 weiteren Folgen anders sein wird, denn auch hier ist das Potenzial zu einer Hörspielserie mit großer Fanbase definitiv vorhanden. Mir jedenfalls gefällt Jack Slaughter bis jetzt sehr gut, und ich freue mich auf weitere Folgen. Ich halte dem Team hinter der Serie die Daumen, dass es bald für mehr reicht, als 77%; 88%! :)

PS: BITTE BEACHTEN: ICH HÖRTE DIESE JS-FOLGE DAMALS ALS MEINE ZWEITE JS-FOLGE. ICH KANNTE DIE SERIE ZUVOR NOCH NICHT, DIE FIGUREN UND DER HUMOR WIRKTEN AUF MICH ANDERS ALS HEUTE! HEUTE WÄRE MEINE KRITIK EINE ETWAS ANDERE! ICH WOLLTE ABER AUCH NICHT MEINE EIGENE, DAMALIGE MEINUNG ZENSIEREN, SCHON, UM ZU ZEIGEN, WIE SICH DIE MEINUNGEN UND ANSICHTEN ÄNDERN KÖNNEN, WENN MAN MIT EINER SERIE "WARM GEWORDEN" IST! :) DESHALB IST DIE KRITIK UNVERÄNDERT, SONDERN ES WURDEN LEDIGLICH EINIGE PASSAGEN ALS DURCHGESTRICHEN MARKIERT, DAFÜR IST ABER DIE PROZENT-WERTUNG ERHÖHT WORDEN! UND NEIN, NIEMAND, AUCH NICHT DAS LABEL, BAT MICH UM ODER DRÄNGTE MICH ZU EINER MEINUNGS-ÄNDERUNG! ;)


Meine Wertung: 88%

Jack Slaughter - (7) Dr. Jekyll & Mrs. Hyde

Cover: Dr. Jekyll & Mrs. Hyde
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Chuck Novak Tobias Kluckert
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Dr. William Murphy Stefan Staudinger
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Frogi Oaktree Santiago Ziesmer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Reverend Black Hasso Zorn
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Tracy Santiago Christin Marquitan
Victoria Osborne Marianne Groß
(7) Dr. Jekyll & Mrs. Hyde
Erschienen: 2009
Dauer: 1:01:48

Bikinimodel Dr. Kim Novak, die im Team von Feierabend-Dämonenjäger Jack Slaughter gegen die Finsternis kämpft, fällt einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Ihr brillanter Geist wird aus ihrer sterblichen Hülle gerissen und in der Tiefe versteckt. Können Jack und sein Freund Tony Kim retten? Es hat sich nämlich bereits ein nervtötendes Biest in Kims wunderschönem Körper eingenistet und die Kontrolle übernommen.

Mein Kommentar: Jack's back! Und dieses Mal ist er wirklich sauer! Denn es hat seine beste Freundin und Kollegin Dr. Kim Novak erwischt. Mit dem neuen Getränk "Womenade" wurde ihre Persönlichkeit umgestellt: Sie wurde zu Madison Novak, so eine Art imaginäres Freund-Alterego ihrerselbst, und steht jetzt auf Tussibenimm und Machogehabe. Sie ist jetzt blond, will eine Dauerwelle haben und Plüschpantoffeln kaufen - und zu allem Überfluss hält sie auch noch die Surfbrett-Flitzpiepe Rick Silver für einen steilen Zahn.

Das Problem ist leider nur, a) Jack darf seine Zauberbarbie Ponytail nicht benutzen, bevor nicht ein kleines Männlein bei ihm ist, das versprach er seiner Großmutter im Traum, b) es ist nicht die Schuld von Professor Doom, denn der ist gerade in Kolumbien auf Kaffeefahrt, weshalb es zunächst schwer ist, den Schuldigen ausfindig zu machen und c) tja, das hört am besten selbst! :)

Ich jedenfalls finde die Folge super, die Gags sind alle optimal, nicht zu großspurig verkündet, und deshalb kommen sie gleich doppelt gut! Nee, echt, wirklich super, wie einerseits die Jack-Slaughter-Saga mit Humor und Ironie aber nie unlogischer Storyline weitergeführt wird, und wie andererseits der Charakter von Kim so richtig schön auf dem schmalen Grad von Tussi und emanzipierter Frau wandelt. Es wird sogar die Rolle von Santiago "Spongebob" Ziesmer gelüftet, der ja damals als unbekannter Anrufer bei Jack auf der Hotline der Telefonseelsorge anrief.

Wer Jack Slaughter bis (6) Im Land der Vampire verfolgt und gemocht hat, wird keinesfalls enttäuscht, es geht genanuso weiter, wie bisher. Lediglich der "Endkampf": Der ist zwar gewohnt wort-skurril, aber ein wenig mehr Spannung hätte er schon bieten können. Ich vergebe 89%.


Meine Wertung: 89%

Jack Slaughter - (8) Das Heer der Finsternis

Cover: Das Heer der Finsternis
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Chuck Novak Tobias Kluckert
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Frogi Oaktree Santiago Ziesmer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Reverend Black Hasso Zorn
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Tracy Santiago Christin Marquitan
Victoria Osborne Marianne Groß
(8) Das Heer der Finsternis
Erschienen: 2009
Dauer: 1:04:24

Der Geist einer mächtigen Hexe wird durch Professor Doom befreit und beschwört eine Streitmacht des Bösen herauf. Die Lage scheint hoffnungslos. Tapfere Freiwillige treten in einer blutigen Schlacht gegen die erbarmungslose Armee an. Doch die mutigen Kämpfer haben keine Chance gegen die grausamen Wesen der Hölle. Teilzeit-Dämonenjäger Jack Slaughter begibt sich in die Hände des Schicksals, um seine Freunde und Feinde zu retten.

Mein Kommentar: Der Poltergeist einer Hexe geht dem Pfarrer der Episkopalkirche, Mr. Black, entsetzlich auf den Keks. Er exorziert die Hexe daraufhin weg, doch nun geht sie Professor Doom auf den Senkel, der dann zu HASS greift, um sich ebenfalls dem Hexen-Poltergeist zu entledigen, indem er den Geist direkt zur Hölle schicken will. Doch sogar der Belzebub will Victoria Osbornes Seele nicht haben und wehrt sich gegen den Doom'schen Zauberspruch, woraufhin dieser (der Spruch) zu einem Unfall misslingt und Osborne nun in einem Schwarm Krähen weiter existiert und natürlich Rache nehmen will.

Wow, endlich mal auch etwas spannende Action in einer Jack-Slaughter-Folge, und am Ende gibt's mal einen dicken Cliffhanger, als die Hexe darum fleht, verschont zu werden. Einzig die Wahl der Stimme von Marianne Groß für die Hexe behagt mir nicht 100%ig. Ihr Stimme ist wunderbar, ihre Performance immer klasse, aber es fehlt mir ein bisschen das Dreckige und Krächzige, wie z.B. Maria Axt es als Hexe Mania (Bibi Blocksberg) hatte. Aber das ist wohl Geschmackssache - wieso soll es nicht auch Hexen mit etwas sanfteren Stimmen geben!? :)

Aber wie dem auch sei: Bin mit dieser Episode wirklich sehr zufrieden. Alle gewohnten Jack-Slaughter-Trademarks, nur halt, dass zusätzlich noch etwas Fahrt aufgenommen wird, sowohl in Puncto Rasanz, als auch in Puncto Storyline - wirklich gut! 89%


Meine Wertung: 89%

Jack Slaughter - (9) Die Wurzel des Bösen

Cover: Die Wurzel des Bösen
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Elisabeth Creeper Eva Kryll
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
(9) Die Wurzel des Bösen
Erschienen: 2010
Dauer: 1:05:31

Der teuflische Professor Doom ist endlich von der Bildfläche verschwunden. Doch einer schrecklichen Dämonin fällt sein mächtiges Zauberbuch in ihre botanischen Hände. Durch schwarze Magie erschafft sie sich neue Nahrung für ihr widerliches Laster. Monster-Jäger Jack Slaughter hat keine andere Wahl. Er muss mit einem alten Erzfeind zusammenarbeiten. Können die mutigen Kämpfer, die wie Feuer und Wasser sind, die tyrannische Bedrohung stoppen?

Mein Kommentar: Jackie, das kleine Trotzköpfchen, ist wieder da! :) ...und in sehr guter Form noch dazu. All die Kleinigkeiten, die ich immer mal wieder kritisierte, sind hier nicht vorhanden. Spannung, ein endlich mal ausreichend langer "Endkampf" und viel Action. White Silk ist ebenfalls wieder mit von der Partie und beschwört die Macht der Homöopathie. ;)

Etwas verwirrend finde ich nur, dass einige Dinge, die hier, in dieser Folge, offenbart werden, nicht von Anfang an etwas durchschimmerten. Denn so steht das jetzt schon ein wenig im Kontrast zu dem, was man in den ersten 8 Folgen "gelernt" hat: Professor Doom war offenbar doch nicht der mächtigste Dämon, den es gibt/gab, und dass Basil nicht gänzlich menschlich ist, kam mir auch etwas plötzlich. Das wäre voll ok gewesen, wenn man es einfach zur Überraschung der Hörer/innen genutzt hätte, aber mit Bezug zu den vorherigen Folgen kann ich dieses Faktum leider nicht wirklich einordnen. Vielleicht wird diese Sache ja in Folge 10 oder 11 mal aufgeklärt? Könnte ja sein, dass dieses kleine Verwirrspiel voll Absicht ist.

Aber das ist wirklich das Einzige, was mich etwas stört, der Rest der Folge ist Jack Slaughter, wie man ihn bereits kennt und liebt, nur in Bestform - und mit viel Action! 91%.


Meine Wertung: 91%

Jack Slaughter - (10) Werwolf im Schafspelz

Cover: Werwolf im Schafspelz
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Chuck Novak Tobias Kluckert
Django Rodriguez Lutz Schnell
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Zoran Lovari Tilo Schmitz
(10) Werwolf im Schafspelz
Erschienen: 2010
Dauer: 1:04:37

Ein unheimliches Wesen wütet während des Vollmonds in Jacksonville. Auch ein Freund von Jack Slaughter wird verletzt. Chuck Novak verwandelt sich in ein Untier, das zu einer tödlichen Bedrohung wird. Wenn es Jack nicht gelingt, Chuck einzufangen, muss er ihn töten. Mit einer Handvoll Silberkugeln geht der Feind aller Dämonen auf die Jagd. Dabei stößt Jack allerdings auf ein Geheimnis, das selbst ihn mit abgrundtiefem Schrecken erfüllt.

Mein Kommentar: Kennt Ihr den schon? "Chuck Norris kriegt beim Praktiker 20% auf alles - auch auf Tiernahrung!" Oder den? "Chuck Norris isst keinen Honig - er kaut Bienen!" Kims Bruder, also Chuck Novak, wird von einem Werwolf gebissen, was dazu führt, dass er dadurch nächtens natürlich ebenfalls zum Werwolf wird. Kim liegt viel an ihrem Bruder, und sie, Jack und Tony beschliessen selbstverständlich, Chuck nicht einfach umzulegen, sondern, ihm zu helfen. Chuck trägt sein Schicksal mit Fassung, und lässt immer wieder Chuck-"Novak"-Witze einfliessen.

Natürlich sind diese Witze ein alter Hut, wenn man die letzten 2 Jahre nicht in einer Höhle gelebt hat, aber es ist trotzdem ganz nett, sie am Rande immer mal wieder in dieser Folge zu hören, weil sie nicht auf die "Ihr müsst jetzt lachen, liebe Hörer"-Tour gebracht werden, sondern fast schon ironisch und leicht subtil, weil Chuck (Novak) ja sowieso immer schon eine gepflege Menge Selbstbewusstsein hatte.

Beim Thema Subtilität ist mir ganz besonders aufgefallen, wie viel feinfühliger Simon Jäger (alias Jack Slaughter) seine Rolle mittlerweile mimt. Gerade in den Gesprächen mit seiner Grandma Abigail wird das deutlich, wenn er vor sich hinmurmelt, dass er nochmal durchdreht, weil seine Oma in ihm immer noch ein Mädchen sieht, und ihn "Jackie" nennt.

Überhaupt war es ja so, dass mir an den ersten Folgen immer missfiel, dass einige Gags etwas mit der Brechstange integriert und auf Nummer sicher wirkten (siehe z.B. (3) Das Tor zur Hölle), doch ist das hier gar nicht so. Jeder kleine Gag wirkt recht subtil und ist oft sogar originell; wenn man von den natürlich abgeguckten Chuck-Norris-Witzen absieht, die allerdings auch wieder sehr gut zu Chucks (Novak) Charakter passen und darum eigentlich ein Muss sind.

Das führt dann insgesamt dazu, dass (beinahe!) das gesamte Hörspiel wunderbar aus den Lautsprechern ankommt, da nun auch die komplette Story geschickt zwischen Ernst, Action und Witz pendelt, ohne, dass (beinahe!) irgendeines davon übertrieben geschauspielert oder fehl am Platze wirkt. Alles hat genug Ernsthaftigkeit und Rasanz, um unterhaltend und spannend zu sein, lässt aber immer genug Raum für einen Spaß am Rande (Tony erkennt den Werwolf-Chuck als Chuck, weil dieser immer kleine Roundhousekicks macht), ohne, dass dieser das Kopfkino zerstören würde.

Die zweifache "Beinahe"-Klammerbemerkung bezieht sich auf eine ca. zweiminütige Szene mit Basil Creeper und dem Delphin Flopper. Kleine (Sex-)Jokes am Rande sind, wenn sie passen und nicht überdimensioniert wirken, gewiss was Feines, aber Flopper, der endlich mal ran darf...!? Und umso seltsamer wirkt diese Szene, weil sie eigentlich rein gar nichts zur Story beiträgt, sondern höchstens unterhaltend wirkt, wenn man für dieserlei Scherze offen ist. Ruhig mehr Mut, liebe Macher/innen, und lasst die Gags der Sorte "Darüber lachen die Leute sowieso immer" bitte einfach weg! :)

Sieht man davon ab - oder besser: HÖRT man davon ab -, sehe ich allerdings verdammt rosige Zeiten für die Fanbase von "Die Tochter des Lichts", wenn die Produzenten, Schreiber und die Akteure am Mikro genau so weiter machen, wie jetzt in diesem Hörspiel. Eigentlich hätte ich auch gerne 92% oder vielleicht gar 93% vergeben, aber diese Flopperszene will mir einfach nicht gefallen. 91% - kaufen!


Meine Wertung: 91%

Jack Slaughter - (11) Im Haus des Todes

Cover: Im Haus des Todes
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Mr. Happy Frank Röth
Mr. Ming Fang Yu
Opfer Oliver Siebeck
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
Zoran Lovari Tilo Schmitz
(11) Im Haus des Todes
Erschienen: 2010
Dauer: 1:01:15

Ein Freizeitpark öffnet in Jacksonville seine kitschigen Tore. Mr. Happy will mit Happyland Freude schenken und Glück verbreiten. Doch ein heimtückischer Fluch verändert ihn. Er hat urplötzlich wahnsinnigen Hunger auf wahrlich herzhafte Speisen. Als immer mehr Menschen verschwinden, wird Jack Slaughter zu Hilfe gerufen. Der Albtraum aller Monster soll den kauzigen Kannibalen finden und zur Strecke bringen. Oder kann Jack den Menschenfresser etwa retten?

Mein Kommentar: Jetzt kam neulich diese neue Slaughter-Folge bei mir an, und ich habe sie mir sofort einverleibt - habe ja auch schon wieder lange genug darauf gewartet. Jetzt habe ich die Folge mehrfach durchgehört und ich fragte mich wirklich, ob es glaubwürdig wirkt, wenn ich schon wieder eine Traumwertung vergebe - ist die Serie denn wirklich sooooo gut? Was soll ich machen?

Aber drauf gepfiffen! Die Serie IST halt so gut, und ich finde die neue Folge erneut super. Der Stilmix aus Humor und "Quasi-"Grusel ist unverändert, die Produktion auch. Einzig stört mich ein wenig, wie mir beim letzten Anhören bewusst wurde, da "der Endkampf" mit Mr. Happy ein wenig simpel daherkommt, dass Professor Doom immer noch nicht so 100%ig aus dem Quark kommt. Als Hauptnemesis könnte er ruhig auch mal langsam eine von langer Hand geplante Aktion bringen, die Jacksonville und unser Slaughter-Trio vor eine fast aussichtslose Situation stellt, die erst durch einen genialen Einfall beseitigt werden würde, nachdem Doom auf viele andere Einfälle bereits mit Leichtigkeit reagieren konnte. SOWAS fehlt eigentlich mal - gern auch als Drei- oder Vierteiler. :)

Dafür ist dieses Mal der Humor ohne Beanstandung, finde ich. Naja, einzig vielleicht der kleine Muffin-Witz von Doom. Aber darüber kann man hinwegsehen, weil das Ganze nicht mal 10 Sekunden dauert. Und ausserdem erfahren wir wieder ein wenig mehr über Jacks Ahnengalerie und das "Mann-Frau-Dilema" der Tochter des Lichts.


Meine Wertung: 90%

Jack Slaughter - (12) Der dämonische Hellseher

Cover: Der dämonische Hellseher
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Chuck Novak Tobias Kluckert
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Frank Stoner Jan Spitzer
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
John Turner Lutz Riedel
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Sitzungsleiter Oliver Siebeck
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
Zoran Lovari Tilo Schmitz
(12) Der dämonische Hellseher
Erschienen: 2010
Dauer: 1:04:34

Der Waffenstillstand mit Jack Slaughter stürzt den Dämon Prof. Doom in tiefe Depressionen und schlimme Minderwertigkeitskomplexe. Selbst Basil Creeper und Delfin Flopper haben sich von ihm abgewandt. In seiner Verzweiflung schließt er sich einer Gruppe anonymer Seelenloser an. Findet er dort Heilung und so zur guten alten Bosheit zurück?

Mein Kommentar: Mal wieder bin ich mehr als nur zufrieden mit einer Slaughter-Folge und kann sie auch wieder nur empfehlen. Die Produktion ist wie immer erste Sahne, die Sprecher/innen machen einen grandiosen Job, und die Sinnkrise Dooms als Aufhänger gefällt mir fast am besten, denn daraus ergeben sich soviele lose Enden für weiteren Stoff (lies: neue Folgen), dass ich gar nicht erwarten kann, diese zu hören.

Mit dem von mir häufig bemängelten, kleinen Hier-und-da-ist-der-Humor-nicht-ganz-optimal-Lapsus muss ich zwar auch dieses Mal an 1-2 Stellen wieder leben, aber dafür ist die Gagdichte insgesamt etwas nach oben geschraubt worden, was mir bei meiner letzten Zugfahrt (mit MP3-Player auf den Ohren und diese Folge das erste Mal hörend) einige verwunderte Blicke von den Menschen um mich herum einbrachte, weil ich dauernd gegrinst haben muss wie ein Honigkuchenpferd... ;)

Erfreulicherweise hat man das Ganze so optimal gemacht, dass das hier keine hohle Comedykrumpelei geworden ist, die das Ziel hat, dass man als Hörer/in alle 20 Sekunden einmal herzhaft ablachen soll, sondern man hat einfach in diverse Nebensätze sozusagen "kleine Spitzen" eingeflochten, die zum Schmunzeln und Grinsen verleiten. Allein das Gespräch "Doom-Flopper-Basil" (Basil hat die Faxen vollkommen dicke und ihm platzt der Kragen) oder die Sitzung von Doom bei den anonymen Seelenlosen (etwa die Anspielung auf Dooms Kaffeebecher) - großartig! Sehr schön, dass es gelang, den Humor nun häufiger pro Folge zu bringen, ohne dabei dauernd nur flaue Phrasen und Fäkalworte von sich zu geben. Bedauerlich ist aber, dass das Finale erneut etwas simpel ausgefallen ist; ist zwar nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein, aber ein wenig glaubwürdiger könnt' es schon ab und zu sein.

Tja, was soll ich schreiben? Wieder mal einfach nur 'ne töfte Sache, die nur einen wirklich negativen Punkt hat: Wenn's vorbei ist, heisst es wieder warten, und zwar auf die neue Folge - verdammter Mist.


Meine Wertung: 92%

Jack Slaughter - (13) Der Ponyhof des Grauens

Cover: Der Ponyhof des Grauens
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Abby Anja Stadlober
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dog Hurley Lutz Riedel
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Gina Cathlen Gawlich
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Hengst Chili Michael Pan
Jack Slaughter Simon Jäger
Jean-C. Van Helsing Thomas Nero Wolff
Lloyd Skinner Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Stute Peperoni Cathlen Gawlich
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
(13) Der Ponyhof des Grauens
Erschienen: 2011
Dauer: 1:01:33

Professor Doom ruft die apokalyptischen Reiter. Die Welt steht abermals vor der Vernichtung. Zuvor müssen Doom und sein schleimiger Assistent Basil Creeper allerdings noch eine bankrotte Pony-Ranch vor dem Ende retten. Ein goldener Schatz wartet schon darauf, von den beiden entdeckt zu werden. Doch so abstrus das alles auch klingen mag, Jack Slaughter kann darüber überhaupt nicht lachen. Wenn er nicht sofort handelt, werden alle Menschen sterben. Die Zeit läuft...

Mein Kommentar: Professor Doom hat seine Eier wieder, wie er Basil und Flopper beteuert und ballert zum Beweis gleich mal die Apokalypse heraus. Er schwört sogar, erst aufzuhören, Böses zu tun, wenn alle Menschen tot sind. Na, das klingt doch verheißungsvoll...

Es fängt auch sehr Slaughter-typisch an. Ein kleines Traum-Streitgespräch zwischen Jackie und Grandma Abigail, Doom kriecht bei Basil und Flopper mit Kaffee und Kuchen zu Kreuze und statt den vier apokalyptischen Reitern erscheinen nur ihre beiden Praktikanntinnen auf Ponys sitzend, weil Doom beim Beschwören der Verfluchungsformel sich nicht 100%ig korrekt artikulierte. Doch die beiden Mädels beweisen zum Auftakt, dass sie mächtig Aua machen können. Allerdings wollen sie nur die Menschen umbringen, die Tiere nicht - denn sie lieben Tiere und sind ausserdem Veganerinnen.

Kurz: Was die Gaghaftigkeit anbelangt, ist "Der Ponyhof des Grauens" absolut gelungen. Und wir erfahren sogar so Manches über den Verbleib von Jacks Eltern und haben gleichzeitig ein Wiederhören mit Lutz Mackensy, der ja bislang immer die Rolle des Teufels verkörperte, was also auch hier den roten Faden weiterspinnt und ein gewisses Maß an Spannung aufkommen lässt.

Allerdings hakt es ebenso auch wieder beim Thema Spannung, denn die Kampfszenen bestehen im Wesentlichen eigentlich nur aus einigen Sätzen des Erzählers und diverser Situationskomik - und schon ist die Action auch wieder vorbei. In dieselbe Kerbe haut auch die Sache mit Lutz Mackensys Charakter "Lloyd Skinner", der zwar bedrohlich tut, aber nicht wirklich so rüberkommt. Ein wenig ungelungen finde ich zudem Tonys Bemerkung über sich selbst mit direktem Bezug auf die Folge (3) Das Tor zur Hölle und Dooms und Basils Bewusstsein darüber, dass das alles nur eine Hörspielserie ist, denn sie freuen sich auf weitere Folgen und stoßen auf ihre Fans an. Ist nicht wirklich ein Negativ-Punkt, aber ich finde dieserlei Humor immer etwas gezwungen und fananbiedernd. Oh, ach ja, wo ich schon mal dabei bin, liebe Dialogbuchschreiber: Der Begriff "veganisch" ist falsch, es heisst "vegan"! ;)

Fazit: Alles in allem bekommt man als Jackie-Fan was man braucht. Im Wesentlichen aber sind die Actionszenen mal wieder nur kurz und dann auch noch runtererzählt - es mangelt, gerade dei den spannenden und bedrohlichen Szenen, leider immer etwas an Spannung und Bedrohlichkeit. In DIESEM Punkt muss das Team hinter "Jack Slaughter - Tochter des Lichts" nochmal ans Reissbrett treten, wenn die kommenden Folgen bislang ähnlich geplant sein sollten. Ansonsten, liebe Jackie-Fans, besorgt Euch Folge 13.


Das Zitat der Folge kommt von Professor Doom: Ich will nur zeigen, ja... dass mir wieder... Eier gewachsen sind.

Meine Wertung: 88%

Jack Slaughter - (14) Draculas großes Comeback

Cover: Draculas großes Comeback
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Alvin Alucard David Turba
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dog Hurley Lutz Riedel
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
General Wilson Sven Plate
Graf Dracula Reiner Schöne
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Jean-C. Van Helsing Thomas Nero Wolff
Lloyd Skinner Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Piet Michael Pan
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
(14) Draculas großes Comeback
Erschienen: 2011
Dauer: 1:06:20

Aufgrund einer Jugendsünde von Grandma Abigail wurde Graf Dracula vor 100 Jahren nicht ordnungsgemäß entsorgt. Nun erwacht er wieder zum untoten Leben, und jetzt haben ihn die Bewohner von Jacksonville am Hals... Während Jack Slaughter einen schier aussichtslosen Kampf gegen GD ficht, kämpft Professor Doom mit einem viel größeren Problem: eingewachsene Zehennägel!!! Sie lachen - aber stellen Sie sich mal vor, Sie wären ein unverwundbarer Goldener Dämon mit einem dicken Buch voller sinisterer Zauberformeln, nur einen klitzekleinen Schritt von der langersehnten Vernichtung der Menschheit entfernt, und Sie kommen vor lauter Schmerzen nicht mal in Ihre Puschen...

Mein Kommentar: Normalerweise war ich bis jetzt mit meinen Rezensionen zu neuen Jack-Slaughter-Hörspielen ja immer sehr, sehr schnell bei der Hand, aber für "Draculas großes Comeback" brauchte ich wirklich Zeit. Zeit, um sicher zu gehen, wie ich dieses Hörspiel finden soll... Denn, ja, ich habe diese Folge jetzt seit beinahe vier Wochen schon im CD-Player und werde nicht so wirklich warm damit.

Es dauert geschlagene 30 Minuten, bis überhaupt einmal wirklich die Rede von Dracula ist, und dann ist er auch schon nach nur weiteren 4 Minuten direkt dabei. Dann vergehen weitere 3-4 Szenen, in denen zwar die Geschichte selbst peu à peu vorschreitet, aber mit Dracula hat das selbst nicht so wahnsinnig viel zu tun, und erst in den letzten 15 Minuten sind Vampire und Dracula dann mal präsent.

Die letzten 15 Minuten sind dafür zwar wirklich unterhaltsam und nehmen reichlich Fahrt auf, nur bleibt irgendwie am Ende die Frage offen, was man in den ersten 50 Minuten eigentlich alles erlebt hat. Denn diesen 50 Minuten passiert nichts anderes, als dass Sunset vampirisiert und Dracula beschworen wird. Schade auch, dass man Professor Doom immer noch nicht so recht als echte Bedrohung einbauen mag.

Zwar sind die Dialoge zwischen ihm und Basil wie eh und je unverändert witzig, aber so irgendwie verlagert sich das allmählich mehr und mehr auf klassische Comedy-Gags, die teils eine sexuelle Schlagseite inne haben. Schade, denn die Kaffeesucht, Machtgier und Egozentrik Dooms sowie Ar...kriecherei Basils gegenüber Doom geht dabei arg unter. Nicht, dass die beiden immer dieselben Sätze sagen sollen, aber das alles als eine Art Basis für ihre Dialoge zu nehmen, wie es damals der Fall war, gefiele mir besser, weil man einfach ein "echtes" Gespräch zweier Personen mit kleinen Pointen unterstrich, wohingegen sich beide jetzt eigentlich nur noch Sprüche hin- und herschieben.

Dass "Jack Slaughter - Die Tochter des Lichts" unter anderem auch Comedy- und Sitcom-Elemente aufweist, war seit Folge 1 immer schon ausdrücklich erwähnt und auch stets ein Teil der Geschichten, doch es besteht eben ein Unterschied zwischen Comedy- und Sitcom-Elementen und dem dauernden Versuch, einen Witz als solchen, statt einer kleinen witzigen Fussnote, in die Geschichten zu bringen - und das bezieht sich eigentlich nicht nur auf Doom und Basil, sondern ist in "Draculas großes Comeback" in beinahe allen Szenen/Dialogen der Fall.

Somit ist dieses Hörspiel immer noch wunderbar von allen Stimmgebern und -geberinnen performt, super produziert, mit allem drum und dran - und doch verloren die Macher hier ein wenig den typischen Jack-Slaughter-Faden, wie ich meine. Zuviele Szenen/Dialoge, die mit dem eigentlichen Inhalt recht wenig zu tun haben (Jacks Suche nach seiner Identität und seinen Eltern, Doom, der die Welt unterjochen will, Draculas Auferstehung, etc.), und zuviele Witzereien, die ich auch leider größtenteils nur bemerke, als vielmehr darüber zu lachen oder wenigstens zu schmunzeln; mit Ausnahme von Dracula's Aussagen, denn die waren stets wunderbar pointiert...

Mehr als 74% sind da leider nicht drin - tut mir leid. Ich finde Jackie lustiger, wenn er nicht wirklich krampfhaft lustig sein will, sondern es einfach so ist.


Das Zitat der Folge kommt von Jack: Ja, mir geht's viel besser. Das wirkt wirklich Wunder. Was war'n das für'n Gelee? White Silk: Mmmmhmhmmmm, das willst du jetzt nicht wissen, hähä, glaub' mir!

Meine Wertung: 74%

Jack Slaughter - (15) Bedrohung aus dem All

Cover: Bedrohung aus dem All
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Bob Dietmar Wunder
Computer Cathleen Gawlich
Dog Hurley Lutz Riedel
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
General Wilson Sven Plate
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Jean-C. Van Helsing Thomas Nero Wolff
Lloyd Skinner Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Piet Michael Pan
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Robert Stark Dietmar Wunder
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
(15) Bedrohung aus dem All
Erschienen: 2011
Dauer: 58:21

Ein Meteorit ist in Jacksonville eingeschlagen. Die Regierung versucht etwas zu vertuschen. Als nach und nach die Kämpfer für das Gute nicht mehr sie selbst sind, wird eines klar: Die Körperfresser sind gelandet! Nur Bob, der eigentlich Robert Stark heißt und ein erfahrener Weltraum-Cop ist, kann die Gefahr aus dem Weltraum abwenden. Doch reicht ein einzelner Mann aus, um gegen eine ganze Armee von Gehirnsoldaten anzutreten?

Mein Kommentar: Was passiert, wenn Wesley Crusher, Data, B'Elanna Torres und der Phaser von James Bond, sowieso James Bond selbst, sich ein Stelldichein geben? Tja, findet das mal selbst heraus, aber wie clever man all diese verhältnismäßig subtilen Star-Trek-Anspielungen verpackte, ist den Schreiberlingen wirklich gelungen.

Denn wie bei so vielen Star-Trek-Episoden (egal, welche Crew dabei nun im Fokus steht), entpuppt sich der Plot dieser Jack-Slaughter-Folge am Ende als eine gemeine Invasion von Außerirdischen, die die Menschheit als Wirtsorganismen für sich selbst ausnutzen, und hier dann dauernd, als Insider-Gag quasi, die Stimmen von Wesley Crusher, Data, B'Elanna Torres zu hören, ist besonders witzig, wenn man einen Sinn für ausgefeilte Details hat, denn ich glaube keineswegs, dass man bei der Produktion nur rein zufällig Michael Pan (Datas Stimme) und Sven Plate (Wesleys Stimme) neben Arianne Borbach (B'Elannas Stimme, die bei Jack Slaughter ja sowieso immer Dr. Kim Novak mimt) mit an Bord holte, und sogar noch eine Trekkie-Convention und einen Phaser mit ins Spiel bringt. Insofern: Genial gemacht - mir ist erst beim zweiten und dritten Hören wirklich bewusst geworden, wie sehr der Plot ins Star-Trek-Gesamtbild passt.

An der Story einzig schade finde ich das versuste Outing vom videofilmbesessenen Bob, der ausnahmsweise ganz normal sprechen darf und mit der deutschen Stimme des Daniel-Craig-James-Bond (Dietmar Wunder) seine wahre Identität preisgibt. Denn so geht diese kleine Überraschung doch etwas unter und verpufft beinahe zu einer Randnotiz. Hier hätte ich mir stattdessen einen Zweiteiler gewünscht, bei dem auch die Spannung noch hätte erweitert werden können.

Denn als am Ende alles aussichtslos erscheint, ohne, dass man als Hörer das Gefühl hätte, hier säße die Menschheit jetzt aber arg in der Bredouille, taucht dann doch noch jemand auf, der mal eben nebenbei reinen Tisch macht und die Außerirdischen abfertigt. Und so rundum gekonnt, spaßig und witzig das hier alles geschrieben, produziert und eingesprochen wurde, wäre es mir lieber gewesen, wenn CD1 mit einem Cliffhanger geendet wäre und der Überraschungs-Weltretter in der zweiten Hälfte von CD2 sich den Aliens stellt und vernichtet; so hätte auch Bob alias Robert Stark länger brillieren können.

Ansonsten aber bin ich sehr, sehr zufrieden, der Humor ist optimal eingestreut und das kleine Formtief in (14) Draculas großes Comeback ist vergeben und vergessen. 88%


Das Zitat der Folge kommt von Jack: Mensch, Bob, du klingst ja auf einmal wie James Bond. Die Welt is' voller Wunder!

Meine Wertung: 88%

Jack Slaughter - (16) Asmodianas Todesring

Cover: Asmodianas Todesring
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Hohepriester Chang Viktor Neumann
Jack Slaughter Simon Jäger
Jean-C. Van Helsing Thomas Nero Wolff
Lady Asmodiana Denise Gorzelanny
Lloyd Skinner Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Tony Bishop David Nathan
White Silk Ulrike Stürzbecher
(16) Asmodianas Todesring
Erschienen: 2012
Dauer: 1:04:31

Jack Slaughters Eltern schweben in höchster Lebensgefahr. Die einzige Möglichkeit, sie zu retten, besteht darin, ein Turnier gegen die Wunschgöttin des Höllenfeuers zu gewinnen. Doch Lady Asmodiana ist unbesiegbar. Die Verzweiflung lässt Jack und seine Freunde trotzdem in den Todesring treten. Es kommt zu einem tragischen Zwischenfall, der Jacks Herz brechen lässt. Und er begeht einen fatalen Fehler, der ihn mehr kostet als alles Geld der Welt...

Mein Kommentar: Wrestling ist Euch zu brutal? Und besonders Ultra Violent Wrestling ist nur was für gestörte Emotionsphobiker? Wie wäre es dann mit Asmodianas Todesring? Hier gibt's nicht nur die sicksten Bumps und die ekelhaftesten Moves, sondern hier werden Arme ausgerissen, Gedärme perforiert, Seelen genommen, Leben ausgelöscht... Knochen brechen nicht nur - sie zerbersten geradezu!

Nun, wie konnte es dazu kommen? Asmodiana lässt sich von ihrem Mann scheiden: dem Teufel in Person! Wie das bei Scheidungen so ist, bekommt SIE die Hälfte SEINES Vermögens; das betrifft vorallem die Hölle selbst und 50% aller bislang geernteten Seelen. Aber Asmodiana langt das nicht. Sie beauftragt ihren Hohepriester Chang damit, dafür zu sorgen, dass mehr Leute Asmodiana kennen sollen - ihr Tempel soll von Fussküssern nur so wimmeln. Und ein Wrestling-Event, bei dem ausnahmsweise mal nicht alles ein Fake ist, soll dafür sorgen. Promotion!

Damit sich aber auch welche finden, die irre genug sind, gegen die furchteinflößende Asmodiana anzutreten, winkt dem Gewinner ein von ihr gewährter Wunsch. Was es auch sei, sie erfüllt alles. Aber Gewinner wird es eh nicht geben. Niemand ist stark genug für Asmodiana! Oder...? Naja, um sich vollends abzusichern, stehen im Kleingedruckten auf der Rückseite des Werbeposters vorsichtshalber noch ein paar rechtliche Hinweise (wem dieser kleine Gag eingefallen ist: Daumen hoch!). Und am Ende gewinnt zwar natürlich das Gute - aber der dafür gezahlte Preis, der ist vielleicht einigen zu hoch, denn Tony... naja, hört das mal schön selbst! ;)

Jedenfalls: was soll ich noch schreiben...!? Die Idee für die Folge ist so witzig und (in ihrem möglichen Handlungsrahmen) so realistisch, dass die Schreiber von mir dafür eine hiermit ausgestellte Auszeichnung erhalten. "Asmodianas Todesring" trifft genau meine Art von Humor. Keine flache Schenkelklopfer-Komik, sondern subtil-lustig mit einer Prise Augenzwinkern gegenüber dem typischen Kleinkinderverhaltens der Menschen. Keine derben Zoten, sondern Unwillen des Alltags in Ironie verpackt. Viele Gags, wie z.B. die Spitze, dass doch vereinbart gewesen wäre, nur noch über den Anwalt zu kommunizieren, sind so ein Beispiel dafür. Oder eben auch das Kleingedruckte auf der Rückseite des Posters.

Naja, vielleicht interpretiere ich das aber auch alles nur in die Folge hineien und es war gar nicht so gedacht? ;) Aber wie dem auch so sei: Geile Folge mit gutem Cliffhanger! Die Sprecher/innen liefern wie immer die richtige Mischung aus theatralischer Affektiertheit und spaßiger Ernsthaftigkeit. Obendrauf die Musik. Dafür gibt's von mir die bisher beste Hörspiel-Request-Wertung für ein Jack-Slaughter-Hörspiel: 93%!


Das Zitat der Folge kommt von Tony Bishop: Menschenfresser sind echt scheisse!

Meine Wertung: 93%

Jack Slaughter - (17) Gedankenspione

Cover: Gedankenspione
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Barbara Slaughter Katharina Lopinski
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
John Slaughter Engelbert von Nordhausen
Lucy Lucifer Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Piet Michael Pan
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rose Parker Marie Bierstedt
Tony Bishop David Nathan
(17) Gedankenspione
Erschienen: 2012
Dauer: 57:30

Jack hat einen äußerst hohen Preis dafür bezahlt, um seine Eltern vor dem sicheren Tod zu retten: ein gefährlicher Killer wurde auf Jack angesetzt. Sollte er sterben, bevor er seine unsterbliche Seele zurückgewinnen konnte, wird er für alle Zeit in der Hölle schmoren. Zum Glück ist Jacks bester Freund wieder da, um ihm beizustehen. Tony hat allerdings ein erregendes Erlebnis mit einer schönen Frau, die einen kleinen Haken hat: sie steht nicht auf One-Night-Stands!

Mein Kommentar: Der Teufel ist ein ungeduldiger Zeitgenosse: er will Jacks Seele nicht erst in einigen Jahren, sondern sofort haben. Aber wie kommt er da nur ran? Sein Vertrag verbietet ihm, selbst nachzuhelfen, aber er darf ja jemanden bitten, für ihn nachzuhelfen... Also klopft er mal bei Professor Doom an, um ihn zu fragen, ob er ihm helfen würde - Doom würde natürlich auch etwas dafür bekommen...

Gleichsam treffen Jack und Tony auf eine attraktive Politesse, die gerade dabei ist, Jack einen Strafzettel auszustellen, was Tony aber verhindern kann, indem er all seinen Charme spielen und der Dame ein paar wirklich flache Anmachsprüche zukommen lässt, die - Tony kann es selbst kaum glauben! - tatsächlich darauf anspringt und ihn mit zu sich nach hause nimmt. Außerdem trifft Jack zum ersten Mal seine Eltern, die ihm erklären, warum sie gingen und wo sie all die Jahre waren.

Ein wenig enttäuscht bin ich von der Idee des Tony-Rose-Aufhängers, denn das wäre sicherlich auch etwas weniger konventiell gegangen. Das Klischee aufzugreifen, dass die Frau direkt nach dem ersten gemeinsamen Akt in Gedanken schon die Hochzeit plant und die Gästeliste durchgeht, während der Mann einfach nur seinen Spaß wollte, sich aber jetzt (wo's ernst wird) lieber verkrümeln will, ist nämlich der älteste Beziehungs-Witz, den es gibt - und ist daher wenig überraschend.

Allerdings kann ich das hier verschmerzen, denn Marie Bierstedt und David Nathan spielen ihre gemeinsamen Szenen schön überspitzt, und dass Rose nicht einfach nur streng romantisch veranlagt ist, lässt das Hörspiel ebenfalls durchblicken. Aber es gibt noch weitere Dinge, die kaum wirklich überraschen, doch dafür wenigstens von ihrem Wortwitz in den Dialogen leben (Gesprächsverlauf zwischen Lucy und Doom, wer ist der Schläfer und wer ist es nicht...).

Insgesamt verbleiben wie immer ein positiver Gesamteindruck und mehrere interessante Cliffhanger. Es ist grundsätzlich alles vorhanden, was "Jack Slaughter" ausmacht. Die Produktion ist wie immer, die Sprecher/innen sind wie immer, die Art des Humors ist wie immer. Auch Cliffhanger gibt's wie immer: Wie geht's weiter mit Jack und seinen Eltern? Wie mit Russland und den USA? Wie mit Tony und Rose? Wie mit Doom und Lucy? Wie mit Basil und HASS?

Es ist aber schade, dass es keinen Höhepunkt in dieser Folge gibt - außer dem, den Tony hat (Witz komm raus... *zwinker*). Es werden mehrere Handlungsfäden begonnen oder fortgeführt, aber keiner wird beendet... So gesehen dürfte ich diese Folge eigentlich erst bewerten, wenn ich die Folgen 18, 19, 20 auch schon kenne, um beurteilen zu können, ob "Gedankenspione" ihren Job als "Aufbaufolge" gut gemacht hat, bzw. ob der Verzicht auf etwas Action und echte Überraschungen/Wendungen wirklich nötig und lohnenswert war.

Deshalb vergebe ich eine 84%-Sicherheitswertung. Solide, gute, aber nicht zuuu gute Wertung, damit klar wird, dass mir irgendetwas fehlt, weshalb dann die Wertung hätte höher ausfallen können.


Das Zitat der Folge kommt von Professor Doom: Jack ist schon ein ziemlicher P*sser.

Meine Wertung: 84%

Jack Slaughter - (18) Das Scheusal aus dem Meer

Cover: Das Scheusal aus dem Meer
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Barbara Slaughter Katharina Lopinski
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Devon Lars Peter Lueg
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
John Slaughter Engelbert von Nordhausen
Lucy Lucifer Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß
Rose Parker Marie Bierstedt
Tony Bishop David Nathan
(18) Das Scheusal aus dem Meer
Erschienen: 2013
Dauer: 58:20

Um Jack richtig schön auszutricksen, erschafft der Teufel ein furchtbares Kiemen-Monster, das ganz Jacksonville in Angst und Schrecken versetzt. Silverfish soll zusammen mit Professor Doom Jacks Lebenszeit verkürzen. Doch Silverfish steht mehr auf Frauen als auf die maskuline Tochter des Lichts. Als Jack und seine Freunde auf Fischfang gehen, haben sie keine Chance. Das Monster ist einfach zu mächtig und bringt Kim in seine Gewalt. Jack und Tony müssen sich etwas einfallen lassen. Die Uhr tickt!

Mein Kommentar: Was mir gleich beim allerersten Anhören auffiel, war, dass viele der Gags in dieser Folge etwas zu abgegriffen wirken, den Dialogen mangelt es außerdem an einer gewissen Ernsthaftigkeit, denn praktisch alle Sätze bestehen aus dem Versuch, irgendwie einen Lacher aus den Hörenden herauszukitzeln - leider gelingt das nicht. Auch nicht nach dem nun mittlerweile 10. Durchlauf.

Wenn Vater und Mutter von Jack in einem Sextraum von Grandma Abigail überrascht werden, und als sie wieder weg ist, hat Barbara (also die Mutter) keine Lust mehr, weil sie sich plötzlich hässlich fühlt - fand ich nicht sonderlich witzig, solche Gags gab es mittlerweile einfach zu oft. Oder wenn Kim erzählt, dass ihre Antifaltencreme aus Mäusevorhäuten besteht, reagieren meine Mundwinkel irgendwie nicht, denn auch dieserlei Gags gab es nun schon zu häufig. Ideen wie das Dämonen-Quartettspielchen wären andererseits ein ulkiger Einwurf, werden aber überstreckt und sind nach dem zweiten, dritten Satz dazu einfach nicht mehr lustig, schon gar nicht, wenn Professor Doom seinen Quartett-Sieg mit einem "näh-näh-näh-näh-näh-näääääh" garniert.

Auch scheinen viele Figuren im Hörspiel dem Tourette-Syndrom verfallen zu sein. Ständig werden Personen mit Unflat, promiskuitiven Frauen und ähnlich zotigem gleichgesetzt, und auch sonst wird recht viel geflucht. Der Humor wirkt insgesamt einfach zu forciert und auch das Overacting vieler Sprecher/innen trägt seinen Teil dazu bei, dass keine natürliche Situationskomik entstehen will; beispielsweise als Jack sich bemüht, Tony zu helfen, Rose zu beschimpfen. Ähnliche Beispiele sind Silverfishs "Spieglein, Spieglein..."- und Professor Dooms "Flopper schaut zum Fenster raus..."-Reime, oder auch der Zungenbrecher des Erzählers, als er sich zu beruhigen versucht.

Die Handlung selbst kommt leider auch nicht so recht in die Gänge. Es ist nicht so, dass rein gar nichts passieren würde, aber viele Szenen werden durch Einleitungen und Gespräche zu sehr gestreckt; was noch ok wäre, wenn der Humor stimmen würde. Aber durch nicht allzu lustige und schon dagewesene Gags (Flopper will Sex, etc.) und eine nicht allzu spannende Story, die auch sonst keinen nennenswerten roten Faden vorheriger Folgen aufgreift (z.B. will Rose immer noch Tony heiraten), fühlt sich Folge Nummero 18 eher wie ein akzeptabler Lückenfüller an; wenn man von den letzten 5 Minuten absieht, die einen Cliffhanger einleiten.

Wie immer gelungen ist allerdings die Soundkulisse: Musiken, Atmos und Effekte sind vorzüglich. Doch alles in allem wurde meine große Vorfreude auf dieses Hörspiel leider nicht erfüllt. Etwas mehr Inhalt, weniger "Bitte JETZT lachen!"-Humor, weniger Tourette, und ein Spritzerchen mehr Action, dann wär's das gewesen. "Das Scheusal aus dem Meer" setzt auf zuviele Dinge, die mir schon an früheren Folgen nicht gefallen wollten - tut mir leid.


Das Zitat der Folge kommt von Devon: Cool!

Meine Wertung: 65%

Jack Slaughter - (19) Die Dämonenfabrik

Cover: Die Dämonenfabrik
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Alan Poppins Gerrit Schmidt-Foß
Barbara Slaughter Katharina Lopinski
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
John Slaughter Engelbert von Nordhausen
Lucy Lucifer Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Sunset River Schaukje Könning
Tony Bishop David Nathan
(19) Die Dämonenfabrik
Erschienen: 2013
Dauer: 55:25

Professor Doom findet ein neues Zuhause in einer geheimen Militäranlage in den Black Hills. Eine attraktive Vampirin wird seine neue Assistentin. Sie liefert Doom untote Körper für seine satanischen Experimente. Und dem Professor gelingt etwas, das noch niemandem zuvor gelungen ist. Er erschafft dämonische Supermänner, die Jack Slaughter endgültig ausradieren sollen. Dooms Chancen stehen diesmal gut, denn Jacks Zauber-Barbie Ponytail ist plötzlich verschwunden. Ohne sie ist die Lage aussichtslos!

Mein Kommentar: Besser, viel besser! Bei (18) Das Scheusal aus dem Meer hatte die Serie um Jackie meiner Meinung nach einen Knickser nach unten gemacht und ich hatte insgeheim Befürchtungen, ob es das jetzt war. Doch mit "Die Dämonenfabrik" wurde vieles von dem, was mir missfiel, wieder korrigiert. Zwar gibt es immer noch etwas "zu witzige Floskeln", aber mir muss ein Hörspiel ja auch nicht immer in allen Punkten gefallen - und alles in allem bin ich sehr, sehr, sehr zufrieden mit den neusten Jackie-Output.

Was mir besonders sympathisch war, war Andy Matern, als er noch zu Beginn in der Rolle des nuschelnden Bob fast lachen muss, sich aber doch noch zusammenreißt. Könnte sein, dass es zu Bob gehörte, könnte aber auch nicht sein - und ich tippe auf Letzteres. Es ist nur ein winziger Moment und natürlich darf sowas nicht zu oft zu hören sein, weil sich's sonst abnudelt, aber da hat's mir gefallen.

Aber es gibt eben auch Momente, in der die Folge es sich etwas zu leicht macht: Wieso hat Alan Poppins die im Hörspiel genannte Maschine? Wie kam er zu ihr? Nicht zu vergessen, dass die Action, bzw. Spannung, mir auch wieder zu kurz kommt. Mit einer quasi unsterblichen Untoten-Armee hätte man sich mehr machen können, als Ponytail, die binnen weniger Augenblicke mal wieder alles einfach so in Lot bringt (indem sie die Armee in Hotdogs verwandelt - Stichwort: Forcierter Humor). Gleichsam finde ich die Basils "Rückbesinnung" zwar ausreichend begründet, aber das hätte man ruhig in eine separate Szene setzen können, statt den Erzähler das in ein paar Sätzen zusammenfassen zu lassen.

Die Produktion ist wie immer erste Sahne, die Sprecher/innen sind es, die Musik ist es. Zwar ist die Story nicht durch und durch perfekt, aber welche Story ist das schon? Kurzum: (18) Das Scheusal aus dem Meer war nur'n Ausrutscher, phew...


Das Zitat der Folge kommt von Sunset: Verrottet in der Hölle! Tony: Selber!

Meine Wertung: 85%

Jack Slaughter - (20) Der satanische Gral

Cover: Der satanische Gral
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Till Hagen
Barbara Slaughter Katharina Lopinski
Basil Creeper Rainer Fritzsche
Bob Andy Matern
Dr. Kim Novak Arianne Borbach
Flopper Delphin Mitzi
Grandma Abigail Gisela Fritsch
Jack Slaughter Simon Jäger
Jason Damian Krüger Axel Lutter
John Slaughter Engelbert von Nordhausen
Lucy Lucifer Lutz Werner Mackensy
Mr. Ming Fang Yu
Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch
Tony Bishop David Nathan
(20) Der satanische Gral
Erschienen: 2013
Dauer: 58:15

Jacks Seele scheint für alle Ewigkeit verloren zu sein. Doch dann entdecken seine Eltern einen Hinweis auf die Rettung vor dem Fegefeuer. Allerdings weiß niemand, wo die Lösung aller Probleme versteckt sein könnte. In ihrer Verzweiflung ruft Kim den Höllenfürst herbei, und spielt mit ihm ein gefährliches Spiel, das allen Menschen in Jacksonville ihr Leben kosten könnte. Jack und seine treuen Mitstreiter haben keine andere Wahl: die Krieger des Lichts setzen alles auf eine Karte. Und sie pokern höher als jemals zuvor!

Mein Kommentar: Wer hätte das gedacht. ...und ohne jede Vorankündigung. Selbst, während das Hörspiel läuft, spürt man es bis zum Ende nicht. Jack Slaughter gibt es nicht mehr!

Das heißt, ihn selbst gibt es noch, aber wir Hörer und Hörerinnen kriegen keine weiteren Abenteuer mehr von ihm - zumindest vorerst jedenfalls. Denn nachdem Doom im Endkampf besiegt wurde (er ist tot!), gibt es diverse Happy-End-Floskeln der Protagonisten zueinander, Grandma Abigail verschwindet endgültig ins Reich der Verstorbnen, da ihre Aufgabe nun erledigt sei und der Erzähler Namens Charles McCain erklärt endlich, wer er ist und nimmt seinen Hut.

Oder ist das alles nur eine raffinierte Plotidee, mit der man uns Hörer/innen hinters Licht führen will, plötzlich erscheint Folge 21, Doom ersteht wieder auf und Charles McCain gibt kleinlaut zu, sich offenbar geirrt zu haben? Ich hoffe es! Das Ende wirkt jedenfalls sehr, sehr glaubhaft in Bezug auf die Entgültigkeit des Endes der Serie - vermutlich, um sowohl ein Weiterführen oder eben Ruhenlassen in jedem Fall möglich ist; denn gerade das Weiterführen lässt sich durch schräge Einfälle ja ohnehin bei jeder Serie irgendwie realisieren, man denke nur an Ewing-Sache aus Dallas.

Etwas seltsam ist und bleibt aber, dass weder in den Folgen zuvor, noch in dieser, bis kurz vor Ende nichts davon zu spüren ist, dass hiernach (vorerst?) Schluss ist. Kein "Es geht um die Wurst!", "Alles oder nichts!" oder "Nur einer von uns verlässt diese Area!". Die Folge verläuft Jack-Slaughter-typisch, mündet im Endkampf mit den üblichen Gags während der Action, plötzlich ist Doom besiegt, und offenbar WIRKLICH tod!

Das ist es, was die Folge für mich nach jedem Hören erneut runterzieht. Es kommt so plötzlich und dieses "Höhepunkt, es geht ums Ganze"-Feeling kommt absolut nicht auf, ja, wird nicht einmal ansatzweise erwähnt. Bis dahin aber unterhält die Folge auf dem gewohnten Jack-Slaughter-Niveau: Produktion, Sprecher/innen, Musik, Effekte - Top-Notch, sieht man, wie ich ja schon oft ankreidete, von diversen flachen Kalauern hier und dort ab, über die ich wie immer großmütig hinweg sehe.

Mein Fazit fiele daher im Grunde nicht anders aus, als bei anderen Jackie-Hörspielen, wenn nur das Ende nicht wäre, das viel, viel zu plötzlich und unspektakulär daherkommt, diese paar Minuten vermiesen den Hör-Spaß leider nachträglich.


Meine Wertung: 80%

16 regelmäßige Rollen für Jack Slaughter

Hier stehen nur diejenigen Rollen, die wenigstens 5x mit dem-/derselben Sprecher/in in der Serie vorkam. Fehl- oder Falschangaben diverser Charaktere und Sprecher/innen in den Inlays/Covern dieser Serie wurden berücksichtigt und nach bestem Wissen und Gewissen hier korrigiert.
Rolle/Figur Sprecher/in Folge/n ΣRolle/Figur Sprecher/in Folge/n Σ
-Erzähler- Till Hagen 1~20 20x Basil Creeper Rainer Fritzsche 1~20 20x
Bob Andy Matern 1~20 20x Chuck Novak Tobias Kluckert 5~8, 10, 12 6x
Dr. Kim Novak Arianne Borbach 1~20 20x Flopper Delphin Mitzi 3~20 18x
Frank Stoner Jan Spitzer 5~12 8x Grandma Abigail Gisela Fritsch 1~20 20x
Jack Slaughter Simon Jäger 1~20 20x Lucy Lucifer Lutz Werner Mackensy 1, 17~20 5x
Mr. Ming Fang Yu 1~20 20x Professor Doom Klaus-Dieter Klebsch 1~20 20x
Rick Silver Dennis Schmidt-Foß 1, 3, 5~9, 11~12, 18 10x Sunset River Schaukje Könning 1~3, 5~8, 10~14, 19 13x
Tony Bishop David Nathan 1~20 20x White Silk Ulrike Stürzbecher 3, 9, 12~16 7x

Topliste für Jack Slaughter

Bisher wurde 17x abgestimmt

Platzierung Folge Punkte
Platz 1(4) Virus in Jacksonville45
Platz 2(10) Werwolf im Schafspelz27
Platz 3(6) Im Land der Vampire22
Platz 3(13) Der Ponyhof des Grauens22
Platz 4(1) Tochter des Lichts17
Platz 5(2) Professor Dooms Erwachen15
Platz 5(9) Die Wurzel des Bösen15
Platz 5(15) Bedrohung aus dem All15
Platz 6(8) Das Heer der Finsternis11
Platz 7(5) Am Ende der Welt10
Platz 7(11) Im Haus des Todes10
Platz 8(7) Dr. Jekyll & Mrs. Hyde9
Platz 9(18) Das Scheusal aus dem Meer7
Platz 10(16) Asmodianas Todesring6
Platz 10(17) Gedankenspione6
Platz 11(20) Der satanische Gral5
Platz 12(3) Das Tor zur Hölle4
Platz 12(14) Draculas großes Comeback4
Platz 13(19) Die Dämonenfabrik3
Platz 14(12) Der dämonische Hellseher2
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